Donnerstag, 11. Juni 2026

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S4 - Überörtliche Hilfe - Waldbrand


Einsatzkategorie: S4 Überörtliche Hilfe größeren Umfanges
Einsatzart: Sondereinsatz
Zugriffe: 42
Einsatzort Details:

Friesenhagen LK Altenkirchen
Datum: 02.05.2026
Alarmierungszeit: 02:00 Uhr
Einsatzende: 17:30 Uhr
Alarmierungsart: Funkmeldeempfänger
eingesetzte Kräfte :

Katastrophenschutzzüge Leitstellenbereich Koblenz
Sondereinsatz

Einsatzbericht :

Pressemitteilung Stand 02.05.2026 - 15.00 Uhr

Großer Waldbrand bei Friesenhagen (LK Altenkirchen)

Der Waldbrand im Bereich Friesenhagen (Landkreis Altenkirchen), der am Freitagabend (01.05.2026) in schwer zugänglichem und steilem Gelände ausgebrochen war, ist unter Kontrolle. Die betroffene Fläche beläuft sich nach abschließender Vermessung im Rahmen der Nachlöscharbeiten auf rund vier Hektar (circa 40.000 Quadratmeter).

Unmittelbar nach der Alarmierung am Freitagabend wurden umfangreiche Einsatzkräfte aus dem Landkreis Altenkirchen sowie aus angrenzenden Bereichen Nordrhein-Westfalens alarmiert. Die Einsatzleitung wurde vom Landkreis Altenkirchen übernommen. Durch das schnelle und koordinierte Vorgehen der Einsatzkräfte konnte eine weitere Ausbreitung des Feuers bereits am späten Freitagabend verhindert werden. Unterstützt wurden die Maßnahmen durch einen Polizeihubschrauber, der Löschwasser aus der Luft abwarf.

Bereits in der Nacht zum Samstag wurden in enger Abstimmung mit dem Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz Rheinland-Pfalz überörtliche Kräfte nachalarmiert und eingeplant. Hierzu zählte unter anderem eine Bereitschaft aus dem nicht betroffenen Leitstellenbereich Koblenz mit rund 150 Kräften aus den Landkreisen Cochem-Zell, Ahrweiler, Mayen-Koblenz sowie der Stadt Koblenz, sowie einer Waldbrand-Komponente. Zudem wurde die Landesfacheinheit Presse- und Medienarbeit eingesetzt. 

Aufgrund der schwierigen Geländeverhältnisse wurden die aktiven Löscharbeiten in der Nacht reduziert. In den Morgenstunden des Samstags erfolgte der geplante Kräftewechsel. Zeitweise befanden sich dabei rund 350 Einsatzkräfte zeitgleich im Einsatz. Insgesamt waren im Verlauf des Freitags, der Nacht zum Samstag sowie am Samstag über 450 Einsatzkräfte von Feuerwehren, dem Technischen Hilfswerk, Hilfsorganisationen, der Polizei und der Straßenmeisterei im Einsatz. 

Am Samstag lag der Schwerpunkt auf der gezielten Bekämpfung von Bodenfeuern und Glutnestern. Die überwiegend händischen Nachlöscharbeiten in den betroffenen Hanglagen sind mittlerweile weitestgehend abgeschlossen. 

 

sonstige Informationen

Einsatzbilder

 
 

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