An der Einsatzstelle wurde ein erloschener Brand im Bereich der Holztreppe festgestellt. Der Holzboden wurde in diesem Bereich geöffnet und mithilfe einer Wärmebildkamera kontrolliert.
Nach der Entscheidung des Rettungsdienstes musste die verletzte Person liegend zum Rettungswagen gebracht werden.
Da das vorhandene Treppenhaus zu schmal war, wurde die mit uns alarmierte Drehleiter der Feuerwehr Boppard in Stellung gebracht, um die Person sicher aus dem ersten Obergeschoss zu transportieren.
Die Feuerwehr Rhens unterstützte mit weiterem Personal.
Wir wurden vom Rettungsdienst zur Einsatzstelle nachalarmiert.
Um die verletzte Person und des behandelnde Rettungspersonal vor der großen Hitze etwas zu schützen, sorgen wir zuerst für etwas Beschattung.
Im Späteren verlauf unterstützen wir mit unserer Schleifkorbtrage bei dem Transport zum Rettungswagen.
Parallel zu unserem Einsatz unterstützte unsere Feuerwehreinsatzzentrale (FEZ) die Feuerwehr Rhens und Brey bei einem Verkehrsunfall mit auslaufenden Betriebsstoffen auf der B9 in Rhens.
Wir wurden zusammen mit der Feuerwehr Brey, der Berufsfeuerwehr Koblenz sowie weiteren Feuerwehren der rechten Rheinseite zu einer Person im fließenden Gewässer in Höhe Rheinkilometer 580 alarmiert.
Vor Ort stellte sich heraus, dass eine Yacht auf Grund gelaufen war und sich eine Person im Wasser befand.
Glücklicherweise konnte sich die Person selbstständig ans Ufer retten. Sie wurde von den Kameraden der Feuerwehr Brey betreut, bis der Rettungsdienst sie übernahm.
Nach Rücksprache mit der sich noch an Bord befindlichen Person des Havaristen konnte ausgeschlossen werden, dass sich weitere Personen im Wasser befanden.
Somit konnten wir uns auf die Arbeit am Havaristen und die Betreuung der noch an Bord befindlichen Person konzentrieren.
Zur Absicherung bildeten die Rettungsboote der Feuerwehren Braubach und Osterspai-Filsen eine Auffanglinie.
Im späteren Verlauf konnte die Yacht von einem Schiff des Wasser- und Schifffahrtsamts freigeschleppt und zur weiteren Kontrolle der Ruderanlage in den Hafen von Lahnstein gebracht werden.
Ein großer Dank an alle eingesetzten Kräfte für die sehr gute Zusammenarbeit.
Feuerwehr Spay +++ Feuerwehr Spay | FEZ-Personal +++ Feuerwehr Boppard +++ Feuerwehr Stadt Boppard | FEZ-Personal +++ Wehrleitung Stadt Boppard
Einsatzbericht :
Gemäß der Alarmordnung der Stadt Boppard wurden wir zusammen mit der Feuerwehr der Stadt Boppard zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage im Hotel „Jakobsberger Hof“ alarmiert.
Als ersteintreffende Einheit kontrollierten wir den Einsatzbereich, konnten jedoch keinen Auslösegrund feststellen.
Die Brandmeldeanlage wurde zurückgestellt und der Einsatz konnte beendet werden.
Großer Waldbrand bei Friesenhagen (LK Altenkirchen)
Der Waldbrand im Bereich Friesenhagen (Landkreis Altenkirchen), der am Freitagabend (01.05.2026) in schwer zugänglichem und steilem Gelände ausgebrochen war, ist unter Kontrolle. Die betroffene Fläche beläuft sich nach abschließender Vermessung im Rahmen der Nachlöscharbeiten auf rund vier Hektar (circa 40.000 Quadratmeter).
Unmittelbar nach der Alarmierung am Freitagabend wurden umfangreiche Einsatzkräfte aus dem Landkreis Altenkirchen sowie aus angrenzenden Bereichen Nordrhein-Westfalens alarmiert. Die Einsatzleitung wurde vom Landkreis Altenkirchen übernommen. Durch das schnelle und koordinierte Vorgehen der Einsatzkräfte konnte eine weitere Ausbreitung des Feuers bereits am späten Freitagabend verhindert werden. Unterstützt wurden die Maßnahmen durch einen Polizeihubschrauber, der Löschwasser aus der Luft abwarf.
Bereits in der Nacht zum Samstag wurden in enger Abstimmung mit dem Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz Rheinland-Pfalz überörtliche Kräfte nachalarmiert und eingeplant. Hierzu zählte unter anderem eine Bereitschaft aus dem nicht betroffenen Leitstellenbereich Koblenz mit rund 150 Kräften aus den Landkreisen Cochem-Zell, Ahrweiler, Mayen-Koblenz sowie der Stadt Koblenz, sowie einer Waldbrand-Komponente. Zudem wurde die Landesfacheinheit Presse- und Medienarbeit eingesetzt.
Aufgrund der schwierigen Geländeverhältnisse wurden die aktiven Löscharbeiten in der Nacht reduziert. In den Morgenstunden des Samstags erfolgte der geplante Kräftewechsel. Zeitweise befanden sich dabei rund 350 Einsatzkräfte zeitgleich im Einsatz. Insgesamt waren im Verlauf des Freitags, der Nacht zum Samstag sowie am Samstag über 450 Einsatzkräfte von Feuerwehren, dem Technischen Hilfswerk, Hilfsorganisationen, der Polizei und der Straßenmeisterei im Einsatz.
Am Samstag lag der Schwerpunkt auf der gezielten Bekämpfung von Bodenfeuern und Glutnestern. Die überwiegend händischen Nachlöscharbeiten in den betroffenen Hanglagen sind mittlerweile weitestgehend abgeschlossen.
Aufgrund von schmorendem Kunststoff auf der Herdplatte war ein starker Geruch und eine leichte Verrauchung festzustellen. Die Bewohner hatten den Herd bereits ausgeschaltet. Wir führten Belüftungsmaßnahmen durch und betreuten die Bewohner, bis der Rettungsdienst eintraf.
Wir wurden zu einer Personensuche in Rhens alarmiert. Da die Suche in der vergangenen Nacht ergebnislos blieb, soll sie heute ausgeweitet werden.
Wir übernahmen mit unserem MZB das Absuchen des linken Uferbereichs von Spay bis zum Deutschen Eck in Koblenz. Zudem besetzten wir die FEZ und den ELW 1.
Da auch das Stadtgebiet von Koblenz in die Suche einbezogen wurde, waren zudem die Berufsfeuerwehr sowie die Freiwilligen Feuerwehren aus Koblenz im Einsatz.
Die Suchmaßnahmen wurden durch Drohnen der DLRG Rhein-Hunsrück und der Führungsunterstützung der Feuerwehr Koblenz sowie durch Suchhunde der Rettungshundestaffel MYK und der Bundesrettungshunde unterstützt. Die Polizei setzte zur Suche auch einen Polizeihubschrauber ein.
Zusätzlich waren das DRK Rhens mit einem KTW und die Notfallseelsorge MYK mit uns im Einsatz.
Die SEG Versorgung des DRK (Standort: DRK-Ortsverband Rhens) stellte die Versorgung der ca. 60 eingesetzten Einsatzkräfte sicher.
Wir danken allen beteiligten Einsatzkräften und Organisationen für die sehr gute Zusammenarbeit.