Großer Waldbrand bei Friesenhagen (LK Altenkirchen)
Der Waldbrand im Bereich Friesenhagen (Landkreis Altenkirchen), der am Freitagabend (01.05.2026) in schwer zugänglichem und steilem Gelände ausgebrochen war, ist unter Kontrolle. Die betroffene Fläche beläuft sich nach abschließender Vermessung im Rahmen der Nachlöscharbeiten auf rund vier Hektar (circa 40.000 Quadratmeter).
Unmittelbar nach der Alarmierung am Freitagabend wurden umfangreiche Einsatzkräfte aus dem Landkreis Altenkirchen sowie aus angrenzenden Bereichen Nordrhein-Westfalens alarmiert. Die Einsatzleitung wurde vom Landkreis Altenkirchen übernommen. Durch das schnelle und koordinierte Vorgehen der Einsatzkräfte konnte eine weitere Ausbreitung des Feuers bereits am späten Freitagabend verhindert werden. Unterstützt wurden die Maßnahmen durch einen Polizeihubschrauber, der Löschwasser aus der Luft abwarf.
Bereits in der Nacht zum Samstag wurden in enger Abstimmung mit dem Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz Rheinland-Pfalz überörtliche Kräfte nachalarmiert und eingeplant. Hierzu zählte unter anderem eine Bereitschaft aus dem nicht betroffenen Leitstellenbereich Koblenz mit rund 150 Kräften aus den Landkreisen Cochem-Zell, Ahrweiler, Mayen-Koblenz sowie der Stadt Koblenz, sowie einer Waldbrand-Komponente. Zudem wurde die Landesfacheinheit Presse- und Medienarbeit eingesetzt.
Aufgrund der schwierigen Geländeverhältnisse wurden die aktiven Löscharbeiten in der Nacht reduziert. In den Morgenstunden des Samstags erfolgte der geplante Kräftewechsel. Zeitweise befanden sich dabei rund 350 Einsatzkräfte zeitgleich im Einsatz. Insgesamt waren im Verlauf des Freitags, der Nacht zum Samstag sowie am Samstag über 450 Einsatzkräfte von Feuerwehren, dem Technischen Hilfswerk, Hilfsorganisationen, der Polizei und der Straßenmeisterei im Einsatz.
Am Samstag lag der Schwerpunkt auf der gezielten Bekämpfung von Bodenfeuern und Glutnestern. Die überwiegend händischen Nachlöscharbeiten in den betroffenen Hanglagen sind mittlerweile weitestgehend abgeschlossen.
Aufgrund von schmorendem Kunststoff auf der Herdplatte war ein starker Geruch und eine leichte Verrauchung festzustellen. Die Bewohner hatten den Herd bereits ausgeschaltet. Wir führten Belüftungsmaßnahmen durch und betreuten die Bewohner, bis der Rettungsdienst eintraf.
Wir wurden zu einer Personensuche in Rhens alarmiert. Da die Suche in der vergangenen Nacht ergebnislos blieb, soll sie heute ausgeweitet werden.
Wir übernahmen mit unserem MZB das Absuchen des linken Uferbereichs von Spay bis zum Deutschen Eck in Koblenz. Zudem besetzten wir die FEZ und den ELW 1.
Da auch das Stadtgebiet von Koblenz in die Suche einbezogen wurde, waren zudem die Berufsfeuerwehr sowie die Freiwilligen Feuerwehren aus Koblenz im Einsatz.
Die Suchmaßnahmen wurden durch Drohnen der DLRG Rhein-Hunsrück und der Führungsunterstützung der Feuerwehr Koblenz sowie durch Suchhunde der Rettungshundestaffel MYK und der Bundesrettungshunde unterstützt. Die Polizei setzte zur Suche auch einen Polizeihubschrauber ein.
Zusätzlich waren das DRK Rhens mit einem KTW und die Notfallseelsorge MYK mit uns im Einsatz.
Die SEG Versorgung des DRK (Standort: DRK-Ortsverband Rhens) stellte die Versorgung der ca. 60 eingesetzten Einsatzkräfte sicher.
Wir danken allen beteiligten Einsatzkräften und Organisationen für die sehr gute Zusammenarbeit.
"Am Sonntag, den 15.02.2026 kam es gegen 22:26 Uhr bei einer Karnevalsveranstaltung in der Dorfhalle in Spay im Landkreis Mayen-Koblenz zum Einsatz von Pfefferspray durch Teilnehmer der Veranstaltung.
Nach bisherigen Erkenntnissen versprühten unbekannte Täter Reizgas in der Halle, zuvor kam es dort laut Zeugenaussagen zu Streitigkeiten innerhalb einer Personengruppe. Durch das Reizgas klagten eine Vielzahl von Personen über Atemwegsreizungen.
Die Dorfhalle wurde daher im Anschluss geräumt, eine Verletztensammelstelle wurde im Gerätehaus der Feuerwehr eingerichtet und die Personen wurden durch den Rettungsdienst versorgt. Insgesamt musste 59 Personen behandelt werden und 9 verletzte Personen wurden vorübergehend in die umliegenden Krankenhäuser verbracht.
Über den aktuellen Gesundheitszustand der Personen liegen bislang keine Erkenntnisse vor. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Die polizeilichen Ermittlungen zur Identifizierung der bislang unbekannten Täter dauern an.
Zeugen und weitere Geschädigte werden gebeten, sich umgehend mit der Polizeiinspektion Boppard unter der 06742/809-0 in Verbindung zu setzen.
Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Koblenz Pressestelle Kim Sandra Zorn"