Sonntag, 21. Juli 2019

"Hier Florian Rhein-Mosel" 
Die Feuerwehreinsatzz
entrale (FEZ) der Verbandsgemeinde Rhein-Mosel

Alarmiert die Integrierte Leitstelle Koblenz (ILtS) Feuerwehreinheiten der Verbandsgemeinde Rhein-Mosel zu einem Einsatz der Alarmstufe 2, so wird gleichzeitig die Feuerwehreinsatzzentrale im Spayer Feuerwehrgerätehaus von speziell geschulten Kameraden des Löschzuges Spay besetzt.

Zurzeit versehen 20 Kameradinnen und Kameraden den Dienst in der FEZ. Aufgrund des hohen Einsatzaufkommens wurde ein Zweischichtsystem eingerichtet, sodass sich die beiden Teams im wöchentlichen Wechsel in Einsatzbereitschaft befinden. Die Schichtzeiten belaufen sich unter der Woche von 18:00 Uhr bis 06:00 Uhr und an Wochenenden bzw. Feiertagen ganztags. Bei Einsätzen über Tag oder gleichzeitiger Alarmierung des ELW1 haben sich alle Kameraden im Gerätehaus einzufinden.

Je nach Einsatzgröße und -art rückt ein Einsatzleitwagen zur Einsatzstelle aus. Hierzu stehen in unserer Verbandsgemeinde zwei solcher Fahrzeuge zur Verfügung. Stationiert sind diese beim Löschzug Spay (Florian Rhein-Mosel 11/1) und bei der Löschgruppe Oberfell (Florian Rhein-Mosel 11/2).

Zur Unterstützung des Einsatzleiters vor Ort nimmt die FEZ eine besondere Haltung ein und bildet als rückwärtige Führungseinrichtung die Schnittstelle zwischen Einsatzleitung und Leitstelle sowie anderen Behörden (z.B. Polzei, Kreisverwaltung, VG-Verwaltung, Landesbetrieb Mobilität u.a.). Sollten die von der Leitstelle alarmierten Einheiten nicht ausreichen, so können in Absprache mit dem Einsatzleiter Nachalarmierungen vorgenommen werden.

Des Weiteren hat die FEZ folgende Aufgaben:

  • Abwicklung des Sprechfunkverkehrs
  • Funküberwachung
  • Dokumentation des Einsatzes
  • Informationsbeschaffung für den Einsatzleiter vor Ort
  • Einsatzplanung
  • Verwaltung des Einsatzes (Erstellen von Statistiken bzw. Einsatzberichten)
  • monatliches durchführen von Probelalarmierungen

 

Zur Aufgabenerledigung ist die FEZ wie folgt ausgestattet:

  • Funktisch mit zwei Einsatz-Arbeitsplätzen
  • 2 analoge Funkgeräte (4m-Band)
  • 3 digitale Funkgeräte
  • Digital-Handfunkgeräte
  • Alarmgeber
  • Kennungsauswerter
  • Telefon
  • zwei Computer mit spezieller Einsatzsoftware (Cobra)
  • Fax, Drucker, Kopiergerät
  • div. Einsatzunterlagen wie Alarm- und Einsatz-, Hydrantenpläne, Kartenmaterialien, Alarm- und Ausrückeordnungen, Gefahrstoffdatenbank
  • dritter PC-Arbeitsplatz für Verwaltungs- und Recherchezwecke
  • Besprechungstisch
  • Magnetwand
  • Möglichkeit zur externen Stromversorgung mittels Stromerzeuger
  • Radio, TV